Heute ist wieder der feministische Kampftag, auch bekannt unter dem Namen Frauentag, an dem Menners den Frauen Blumen schenken, um das Patriarchat aufrechtzuerhalten und schön reden.

Im Grunde bedarf es Heute keines Textes, da alles jedes Jahr immer wieder aufs neue an diesem Tag gesagt wird. In den sozialen Netzwerken feiern Typen ihre Wokeness, in dem Sie unterstreichen müssen, wie toll sie sind, weil sie an vorderster Front das Wort ergreifen und sich ungefragt schützend vor anderen Menschen stellen. Oder die Printmedien die jedes Jahr aufs neue Ihre Artikel rauspacken und sich einmal mit dem Thema der strukturellen Diskriminierung beschäftigen. Kaum zu schweigen die ganzen Gewinnorientierte Unternehmen, welche erstmal Rabatt auf Frauen Produkte geben und solche Events zum Anlass nehmen, mehr zu verkaufen als sei es ein weiterer Black Friday. Was wir über die Jahre hinweg immer noch haben, sind ungleiche Behandlungen in der Bezahlung und Ausübungen der Berufen. Menners welche deren Aufgabe als Vater wahrnehmen oder sich um den Haushalt kümmern, werden dafür gefeiert was andere Menschen 24/7 realisieren.

Heute ist der feministische Kampftag und nicht der Tag am welchen wir nur die Anerkennung erhalten sollen, welche das restliche Jahr ignoriert wird. Was wir wollen, sind patriarchale Strukturen, um zu wälzen, denn diese betreffen uns alle. Die Streichung der Paragrafen 218 und 219a. Den Pay Gap zu schließen. Femizide zu unterbinden und jene zu strafen, welche diese Verursachen. Sowie der Abschaffung des Transsexuellengesetzes. Wir Menschen, welche unter den Strukturen benachteiligt werden, wollen keine Blumen oder Rabatte auf Kosmetika, wir wollen gleiche Rechte. Wir wollen leben.

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